Getränkedosen aus Aluminium

Leicht und handlich: Mit Aludosen ist das Lieblingsgetränk auch unterwegs immer griffbereit. Aber kann dabei Aluminium in das Getränk gelangen? Was heißt das für meine Gesundheit? Und welche Rolle spielen Aludosen für den Umweltschutz?

Ist das Trinken aus Aluminiumdosen schädlich für die Gesundheit?

Trinken aus Aluminiumdosen ist nicht schädlich für die Gesundheit: Die Dosen sind innen so beschichtet, dass der Inhalt nicht in Kontakt mit dem Metall kommt. Wir profitieren ausschließlich von den Vorteilen des Aluminiums: Die Dosen schützen das Getränk optimal vor Licht und Keimen, sind leicht, handlich und perfekt für unterwegs. Darüber hinaus sind sie unzerbrechlich, und aufgrund der Leitfähigkeit des Metalls können Getränke schnell gekühlt werden – das spart nebenbei noch Energie.

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Umweltschutz: Recycling par excellence

Apropos Energie: Die Gewinnung von erstmalig produziertem Aluminium benötigt zwar viel Energie, das Metall kann aber nahezu vollständig und ohne Qualitätsverlust recycelt werden. Die Aufbereitung von recyceltem Aluminium für die erneute Verwendung spart bis zu 95 Prozent der Energie, die zur Herstellung von „neuem“ Aluminium aus Bauxit erforderlich ist, und benötigt somit deutlich weniger Energie. Aluminiumdosen punkten mit ihrem geringen Gewicht: Das reduziert die Menge der Treibhausgase beim Transport und wirkt sich positiv auf die Umweltbilanz des Leichtmetalls aus.

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Werkstoff Aluminium

Wofür wird Aluminium im Alltag benötigt?

Aluminium ist in unserem Alltag fast überall: in Gebäuden, in Autos, Flugzeugen, Zügen, Fahrrädern, in Maschinen und Elektroartikeln, als Verpackung oder in Sport- und Freizeitartikeln.

Warum wird Aluminium so viel verwendet?

Aluminium hat sehr große Vorteile. Es weist hervorragende Umformeigenschaften und hohe Belastbarkeiten auf. Überall, wo Gewichtsersparnis, Schutzfunktion, Stabilität und Korrosionsbeständigkeit gefordert sind, wird Aluminium eingesetzt. Aluminium ist haltbar und nützlich.

Wo befindet sich Aluminium?

Aluminium ist mit einem Anteil von acht Prozent nach Sauerstoff und Silicium das dritthäufigste Element in der Erdkruste. Aluminium kommt in der Erdkruste zwar sehr häufig vor, aber niemals in seiner reinen Form. Daher kann der Werkstoff nicht einfach in der Natur abgebaut werden, sondern wird in einem aufwändigen Verfahren hergestellt.

Wie wird Aluminium hergestellt?

Aluminium wird im so genannten Bayer-Verfahren hergestellt. Dabei wird aus dem Bauxit das reine Aluminiumoxid, auch Tonerde genannt, gewonnen. Zur Weiterverarbeitung wird es in spezialisierte Hütten verbracht. Hier wird eine Schmelze aus Aluminiumoxid und dem Mittel Kryolith mit Hilfe von elektrischem Strom in flüssiges Aluminium und Sauerstoff zerlegt (Schmelzflusselektrolyse).

Wie wird Aluminium verarbeitet?

Zur Verarbeitung von Primär- oder Recyclingaluminium sind verschiedenste Verfahren etabliert: Im sogenannten Strangpressverfahren werden gegossene Pressbolzen mit hohem Druck durch die Hohlräume einer Stahlmatrize gepresst. Beim Walzen werden Aluminiumbarren in mehreren Durchgängen auf einem Warmwalzgerüst zu Platten oder Bändern vorgewalzt. Das Ergebnis ist Aluminiumfolie. Gussprodukte aus Aluminium werden je nach Anforderung in unterschiedlichen Verfahren hergestellt. Sie zeichnen sich durch große Gewichtseinsparung und saubere, glatte Oberflächen aus. Aluminium lässt sich in kaltem Zustand sehr gut plastisch verformen. Grundsätzlich kann Aluminium mit allen spanenden Verfahren bearbeitet werden. Außerdem lässt es sich unendlich vielseitig dekorativ gestalten.

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